Projekt: „Roadstory Lappland“

Romanprojekt DREI: Roadstory Lappland


Last not least (für den Moment) mein „frischestes“ Schreibprojekt. Bereits im Vorfeld unserer dreimonatigen Skandinavien-Auszeit habe ich mir Gedanken  über eine Roadstory gemacht.

In der Autorenwerkstatt der VHS Menden-Hemer-Balve unter Leitung von Anja Grevener habe ich mich mit den Figuren auseinandergesetzt und geplottet, d. h. den Handlungsstrang entwickelt. Nach einigen Wochen im hohen Norden habe ich mich von der Landschaft und den Eindrücken, den Menschen … und den Tieren inspirieren lassen.

Die Füße hinter der Windschutzscheibe, das Notebook auf den Beinen und mein Ehemann hinter dem Steuer, so konnte ich die Roadstory tatsächlich am besten schreiben.

Wenn der Wagen rollt, ist auch das Hirn in Bewegung ;).

türkisblauer See
verschneiter See in Finnland

Kennst du Finnland?

 

Meine Protagonistin Antonina lebt mit der Familie in Hamburg. Sie ist in ihrem Beruf unzufrieden. Lange hat sie auf eine Beförderung gewartet und stellt nun fest, dass sie der Beruf als Bankkauffrau nicht glücklich macht. Oder hapert es an etwas ganz anderem? Die Kinder werden zunehmend flügge, sie fühlt sich nicht mehr gebraucht. Und mit ihrem Mann Hannes knallt es auch gelegentlich.

Dagegen bedürfen ihre Eltern zunehmend mehr der Hilfe. Imke hat deutliche Zeichen von Demenz. Jonne, der in Lappland geboren und mit Anfang Zwanzig nach Hamburg gezogen ist, baut zusehends ab, als seine Frau in ein Demenzheim umsiedelt. Tochter Antonina unterstützt beide und zieht für geplante drei Monate mit in die kleine Wohnung. So geht sie mancher notwendigen Entscheidung aus dem Weg.

Antonina hofft, dass sie in dieser letzten Zeit mit den Eltern einem Geheimnis auf die Spur kommt, das sie in Jonnes finnischer Kindheit vermutet. Doch Jonnes Mund bleibt verschlossen. Zufällig bietet sich ihr nach seinem Tod die Möglichkeit einer Reisebegleitung nach Skandinavien …

Ist es nur ein Spleen oder ein Herzenswunsch?