Meine Welt

Meine Welt

Bischof. Clemens Bischof.

Einen schönen guten Tag wünsche ich.

Margarethe hat gesagt, ich soll mich vorstellen und sagen, wo ich lebe, womit ich meinen Alltag fülle. Ich bin eigentlich nicht für diese Computersachen, aber sie meint, ich müsste mit der Zeit gehen.

Also gut. Zweieinhalb Zimmer, Bad und Flürchen sind mein Zuhause in dem Mehrparteienhaus am neuen Radweg in Iserlohn.

Erinnern Sie sich wohl daran, dass hier früher die Eisenbahn gefahren ist? Haltepunkt Ostbahnhof war meine Station. Buchenwäldchen kam als nächstes in Richtung Hemer.   Aber das ist lange her. Beruflich habe ich in einer Buchbinderei gearbeitet. Fünfzig lange Jahre. Wer kann das heute noch von sich behaupten. Gerade einmal 14 war ich, als ich von der Schule gegangen bin.

Meine bessere Hälfte hat mich schon vor langer Zeit verlassen. Ich bin einsam ohne sie. Sie war mein Halt, mein roter Faden im Leben. Aber wir haben auch nach ihrem Tod eine Form der Kommunikation miteinander gefunden.

Einen Satz nur noch zu Lottes, eigentlich Lieselottes ganz eigener Lebensphilosophie.

Scher dich nicht um die anderen, es wird sowieso geredet.

Das war ihr Motto.

Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung (IKZ)
Iserlohner Kaffeemühle