Iserlöihner Platt – von der Zeile verschwunden?

Stammbaum

… ausnahmsweise absichtlich unscharf ;)

Ein Blogbeitrag über Iserlöihner Platt.

Mein Stammbaum liegt ausgerollt zu meinen Füßen. Ich bin tatsächlich in der fünften Generation Iserlohnerin.

Wer kennt und kann heute noch Plattdeutsch, wie es vor einigen Generationen Alltag gewesen ist?  Meine Uroma hat es ausgiebig gesprochen. Ihre Tochter ein wenig und die Enkelin – die dann auch gleichzeitig meine Mutter ist ;) – kennt nur noch ein paar Sätze. Ich kann es leidlich verstehen. Und das finde ich zu wenig und wirklich schade. Mit jeder Generation verschwinden die Besonderheiten von Sprache mehr und mehr.

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Mika verrät Lotte ein Geheimnis

Allee auf einem Friedhof

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Heute stelle ich Ihnen in einer weiteren Kurzgeschichte noch einmal Mika und auch seine Mutter vor. Sie besuchen das Grab von Clemens verstorbener Frau Lotte.

 

Mika tritt von einem Fuß auf den anderen. „Kannst du weggehen, Mama?“

Sie schaut ihn verwundert an. „Aber du wolltest doch, dass wir zusammen zum Friedhof fahren, oder nicht?“

„Ja, aber …“

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Neues lernen – Endspurt

Braille Brief an M.

 

Natürlich nur vorläufig, ich habe den festen Willen (manchmal ist mein Schweinehund ;) aber stärker) weiterhin lesen und Braille schreiben zu üben. Ob es tatsächlich mal darauf hinausläuft, dass ich die kleinen Pünktchen eines Tages als Buchstaben ertasten kann, kann ich nach wie vor nicht einschätzen.

 

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Neues lernen – Anfängerfehler inklusive

Adressaufkleber Braille Kinderbücher Iris Waßong

Ich komme mir richtig blöd vor. Aber ich fange besser von vorne an …

Meine bestellten Unterlagen zum Braille lernen sind angekommen. Ein Kinderbuch, das MAX, DER TRÖDELPRINZ, heißt und eine Braille – Schreibtafel in DIN A6 mit einem ebensolchen Schwung stärkerem Papier zum Üben. Dazu der entsprechende Griffel, um die Punkte in das Papier zu drücken.

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Neues lernen – erste Erfolge!

Tastatur Braille Buchstabenerkennung

Seit einigen Tagen versuche ich, mir die angeordneten Punkte für jeden Buchstaben im Braille-Alphabet einzuprägen. Durch den Blog von Domingos de Oliveira, den ich bereits erwähnt habe, bin ich auf eine weitere hervorragende Homepage gestoßen, auf der Sehende perfekt angeleitet werden.

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Ins Wasser gefallen … Teil V

Mit weißen Rosen geschmückte Kirchenbänke (Hochzeit)

Bild von Gerhard Bögner auf Pixabay

Mika gähnt ungeniert und schmiegt sich tiefer unter die Wolldecke. Clemens blickt sinnierend aus dem Fenster. In Gedanken sieht er sich in Lottes Hauseingang, wie er sie heimlich küsst. Er hört die Orchestermusik, die aus der Küche dringt. Wie gestern ist ihm, dass ihr Vater in seinem Lehnsessel sitzt, einen Taktstock in der Hand, mit dem er die Musik aus dem Küchenradio dirigiert. In seiner Erinnerung wirkt er gar nicht streng.

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Ins Wasser gefallen … Teil IV

Häuserzeile Iserlohn, Aloysiusstraße

„Die isst du gerne? Tja, dann wirst du es anders merken. Es muss nicht unbedingt mit dem richtigen Bonbon anfangen.“

„Wie ging es denn dann weiter?“

„Du wirst schon mit achtzehn Jahren erwachsen. Zu meiner Zeit musste man ein paar Jahre länger warten, bis man alles selbstständig entscheiden durfte. Mindestens bis 21.“

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Ins Wasser gefallen … Teil III

Altes Fotoalbum mit schwarzweißen Familienfotos

Bild von congerdesign auf Pixabay

… und wiegt abwägend seinen Kopf.

„Magst du ein Ei dazu? Ich habe heute Früh mehrere gekocht.“

„Au ja, halb aufgeschnitten mit etwas Orangenem drauf, bitte.“

Sein erwachsener Freund guckt fragend. „Meinst du Lachsersatz? Den habe ich nicht. Ich dachte schon, du bist jetzt von Adel und wolltest Kaviar!“

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