Lesungs-Nachlese

… und Idee zum Buch

Heute möchte ich meinen Blog-BesucherInnen etwas über die Entstehung von Geheimsache! WortMUT erzählen.

Die Idee zu diesem Roman habe ich bereits vor einigen Jahren gehabt. Der Protagonist in der phantastischen Kurzgeschichte PASTILIEN hat mich dazu verleitet.  

Dieser Jemand war und ist Clemens. Etwas farblos und vom Typ her eher lethargisch, doch irgendetwas an ihm hat mich gereizt. Mit ihm als Person wollte ich weiter arbeiten. Nicht im phantastischen Genre, sondern als fast reale Geschichte angesiedelt in meiner Heimat.

Kaffeemühle

Als starke, aber eigensinnige Person an seiner Seite kam mir die resolute Margarethe gerade recht. Eine alte Schneidermeisterin, der weder ich (zu Beginn des Schreibens) noch Clemens zugetraut haben, irgendetwas nicht zu können oder zu wuppen. Natürlich war mir klar, dass sich die beiden erst zusammenraufen müssen. Nicht als Paar, sondern als Menschen, die sich tagtäglich über den Weg laufen. Aber gerade diese Begegnungen machen sie interessant.

Im NaNoWriMo 2018, dem bekannten Schreibmonat November, habe ich die Geschichte von einem zum anderen Tag weitergesponnen und die Figuren immer mehr lieb gewonnen mit ihren Schrullen und Macken, Wünschen und Ängsten. Mit ihrer Einsamkeit im Herzen, aber auch dem Raum und der Zuneigung, die sie Anderen geben.

Gar nicht von Anfang an eingeplant, tauchte auf einmal zusätzlich zu den Freundinnen von Margarethe, ihren Grazien, noch eine weitere Person auf, die sich zu einem wichtigen Charakter im Zusammenspiel mit den beiden älteren Herrschaften entwickelt hat.

Mika. Ein junger Grundschüler, unbedarft und mit den richtigen Fragen auf der Zunge, der Clemens von jetzt auf gleich als Ersatzopa auserkoren hatte.

Iserlohner Kaffeemühle

Über den 30. November 2018 hinaus habe ich Geheimsache! WortMUT erzählt. Danach hat das Manuskript für etliche Monate geruht, bis ich Lust hatte, die Geschichte neu zu lesen und in mehreren Schritten zu überarbeiten.

In meinem Herzensbuch geht es vor allem um Mut, um die Charakterzüge und Fähigkeiten, die sich erst offenbaren, wenn man einer fremden Person mehr gönnt als das rhetorische „Geht’s gut?“. Wenn man sich Zeit nimmt für ein Gespräch und abwartet. Wenn man auch aufmerksam bleibt, wenn nicht nur fröhliche Geschichten erzählt werden, sondern das Gegenüber sich windet und druckst und dann doch sagt, was ihm oder ihr tatsächlich auf dem Herzen liegt.

Was er oder sie (anders als die vermeintliche Norm) nicht kann, sich nicht traut und aber doch tief im Herzen wünscht.

Hinterberger / Sternitzke

 

Für Alle, die

– nichts von meiner ersten ZOOM-Lesung wussten

– keine Lust oder

– keine Zeit hatten oder

– denen Online-Lesungen suspekt sind

habe ich hier einen Teil der Lesung als MP4 verlinkt (Danke an Henni alias Sabine Hinterberger).

 

 

Wenn ihr Lust habt, im Nachhinein zu schauen und zu hören – bitte :)

Ich hoffe sehr, dass im Herbst einige RICHTIGE Lesungen stattfinden und ich dann noch mehr Menschen mit meinem Buch begeistern kann.

Es ist – wie gesagt – ein echtes Herzensprojekt!!!

Iserlohner Kaffeemühle

An Alle, die dabei waren, ganz lieben Dank für so viele positive Rückmeldungen.

Das ist wichtig und ermutigt mich, dran zu bleiben und daran zu glauben, dass die

Geheimsache! WortMUT

bald im Regal der Buchhandlungen und Büchereien steht und viele, viele interessierte Menschen erreicht …

2 Antworten auf „Lesungs-Nachlese“

  1. Liebe Sonja,

    Das war so eine herzerwärmende Lesung 😍. Du hast eine schöne, ruhige und entspannte Vorlesestimme.
    Deine Figuren sind herrlich, besonders Mika finde ich einfach nur süß.
    Ich bin wahnsinnig gespannt auf deine Geschichte und werde geduldig bis zum Herbst warten.

    Ganz viele liebe Grüße
    Sandra-Maria

    1. Liebe Sandra, schön, dass du auch auf meinem Blog gelandet bist 🤩📚 und danke für dein sonniges Feedback👍‼
      Und … auf gute Zusammenarbeit 😉‼
      Sonja, Clemens und Margarethe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.